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Die jährliche Impfung sollte vorzugsweise im Herbst vor der eigentlichen Erkältungszeit (ab September) verabreicht werden. Sie kann aber auch noch bis zum März nachgeholt werden. Im Falle einer drohenden Epidemie ist eine Impfung auch zu jeder anderen Jahreszeit sinnvoll. Durchgeführt wird die Impfung durch Haus- und Kinderärzte.
Die Schutzdauer beträgt im allgemeinen 6 Monate bis 1 Jahr. Die Wirksamkeit der Impfung hängt von der Übereinstimmung der im Impfstoff enthaltenen Influenzaviren mit den tatsächlich zirkulierenden Erregern sowie der individuellen Immunantwort ab. Der Schutz vor Erkrankung kann bis zu 90 Prozent betragen, zeigt aber von Jahr zu Jahr deutliche Unterschiede.
Insbesondere bei älteren Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem kann die Schutzwirkung der herkömmlichen Grippeimpfstoffe reduziert sein. Hier empfiehlt es sich, einen in seiner Wirkung verstärkten Impfstoff (adjuvierten Impfstoff) zu benutzen. Für Personen ab dem 65 Lebensjahr gibt es einen speziellen Impfstoff, der entsprechend auf das schwächere Immunsystem abgestimmt ist.
In Deutschland sind verschiedene Impfstoffe verfügbar. Sie werden in einem gut etablierten Produktionsprozess hergestellt und hoch aufgereinigt. Fast alle zur Verfügung stehenden Impfstoffe sind konservierungsmittelfrei. Der jährliche Grippe-Impfschutz umfasst zwar die neu empfohlenen, aktuellen Varianten des Influenza-Virus, bieten aber keinen Schutz vor einem neu auftretenden Pandemievirus. Daher muss beim Ausbruch einer Pandemie möglichst schnell das Virus identifiziert werden, damit die Impfstoffhersteller einen geeigneten Impfstoff zur Prophylaxe herstellen können.
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